30 Minuten für interkulturelle Kompetenz. 3. Auflage by Susanne Doser

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Thomas Hobbes, 2. Auflage (Campus Einführungen)

Kaum eine Theorie ist f? r das Studium der politischen Ideengeschichte so geeignet wie die von Thomas Hobbes. Hobbes' Denken, das nicht abzul? sen ist von den europ? ischen Konfessions- und B? rgerkriegen des 17. Jahrhunderts, stellt einen Paradigmenwechsel innerhalb der politischen Philosophie dar. Ging diese seit Platon und Aristoteles von der competition zwischen gerechtem und ungerechtem Gemeinwesen aus, so "erfand" Hobbes f?

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Die folgenden Fragen zeigen ausschnittsweise die Problematik auf: – Welche Auffassung hat man von Pünktlichkeit? – Welche Körperhaltung und -bewegung oder welchen räumlichen Abstand sollte man bei einer Begrüßung einnehmen? – Ist eine Verbeugung, ein Händeschütteln oder sogar eine Umarmung üblich? – Wann und wie übergibt man eine Visitenkarte? – Wie viel Augenkontakt sollte man halten? – Welche Kleidung ist im Arbeitsalltag und welche im privaten Bereich üblich? Nonverbale Kommunikation und verschlüsselte Signale einer Doppeldeutung.

Oft tauscht man sich mit seinem Nachbarn über den Redner aus, verfolgt dabei aber trotzdem die Präsentation, hört dem vorgetragenen Know-how zu und wägt in der Kürze Nutzen und Gewinn ab. Japaner dagegen verbringen die ersten 15 Minuten eines Meetings mit einem sanften, höflichen und harmonischen Small Talk. Ca. 30 Minuten hören sie dem Redner aufmerksam zu, bitten jedoch um häufige Wiederholungen oder zusätzlichen Kontext. Man beachte, dass japanische Denk- und Verstehensprozesse im Vergleich zu uns Deutschen anders gelernt werden.

B. in Japan oder Finnland, praktiziert. Hoher und niedriger Kontext Es werden nie alle Informationen, die zur Orientierung in einer Situation erforderlich sind, in Worten ausgedrückt. Ein bestimmter Teil bleibt immer unausgesprochen. 31 3 3. Kommunikation und Ausdruck im interkulturellen Alltag Ist der Kommunikationsstil direkt, eindeutig und nicht interpretationsbedürftig, so spricht die Fachwelt von einer niedrigen Kontextkultur. Gespräche beginnen mit dem spezifischen Thema. Sobald dieses abgehandelt ist, widmet man sich dem Generellen.

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