Antike und Abendland. Beiträge zum Verständnis der Griechen by Wolfgang Harms, Werner von Koppenfels, Helmut Krasser,

By Wolfgang Harms, Werner von Koppenfels, Helmut Krasser, Christoph Riedweg, Ernst A. Schmidt, Wolfgang Schuller, Rainer Stillers

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Read or Download Antike und Abendland. Beiträge zum Verständnis der Griechen und Römer und ihres Nachlebens. Jahrbuch 2007 - Band 53 PDF

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Thomas Hobbes, 2. Auflage (Campus Einführungen)

Kaum eine Theorie ist f? r das Studium der politischen Ideengeschichte so geeignet wie die von Thomas Hobbes. Hobbes' Denken, das nicht abzul? sen ist von den europ? ischen Konfessions- und B? rgerkriegen des 17. Jahrhunderts, stellt einen Paradigmenwechsel innerhalb der politischen Philosophie dar. Ging diese seit Platon und Aristoteles von der competition zwischen gerechtem und ungerechtem Gemeinwesen aus, so "erfand" Hobbes f?

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9, 2, 41. Zu den verschiedenen Ansätzen der Übertragung bis zur Durchsetzung des Begriffs imaginatio Flury (1988). Cic. Pro Mil. » – Übersetzung von M. Fuhrmann. 36 Gregor Vogt-Spira Fingite animis – liberae sunt enim nostrae cogitationes et quae volunt sic intuentur ut ea cernimus quae videmus […]. Die Tätigkeit des Fingierens wird offenkundig nicht als Gegensatz zur Wahrheit, Vorgestelltes nicht als Widerspruch zu tatsächlich gesehener Wirklichkeit behandelt, denn sonst würde Cicero seine eigene Glaubwürdigkeit unterlaufen.

67 Daher avanciert Visualisierungsqualität in der Literaturkritik schließlich zu einem wesentlichen Kriterium für literarische Güte. Aufschlußreich ist etwa der Vergleich zwischen homerischen Vorbildern und vergilischen Nachahmungen in Macrobius’ Saturnalien. In einem Kapitel, in dem Vergil den Preis davonträgt, heißt es einmal, dies habe Vergil wunderbar und gleichsam wie in Farbe gemalt: 68 Ein solches Urteil reicht bereits aus zu begründen, warum die betreffende Vergilstelle der entsprechenden homerischen überlegen sei.

Anm. 52. 57 Wir können dies hier nicht im einzelnen weiter verfolgen, sondern wollen zusammenfassend festhalten, daß phantasia als Schlüsselfähigkeit konzipiert ist, die den Lautbereich mit Bedeutung versieht, und diese Semantisierung als eine Art Bildgestaltung vorgestellt wird. Hinzu kommt komplementär, daß für aisthemata und phantasmata eine Ähnlichkeitsbeziehung angenommen wird, was nichts anderes heißt, als daß das Denken, wenn ihm das eine gleichwie das andere ist, von dem ontologischen Unterschied abzusehen vermag.

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