Arbeitsalltag ordnen: Soziale Praktiken in einer by Diana Lengersdorf

By Diana Lengersdorf

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Thomas Hobbes, 2. Auflage (Campus Einführungen)

Kaum eine Theorie ist f? r das Studium der politischen Ideengeschichte so geeignet wie die von Thomas Hobbes. Hobbes' Denken, das nicht abzul? sen ist von den europ? ischen Konfessions- und B? rgerkriegen des 17. Jahrhunderts, stellt einen Paradigmenwechsel innerhalb der politischen Philosophie dar. Ging diese seit Platon und Aristoteles von der competition zwischen gerechtem und ungerechtem Gemeinwesen aus, so "erfand" Hobbes f?

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Dienstleistung“ stellt dabei einen analytisch schwer fassbaren Begriff dar. Zwei prominente Ansätze beschreiben Dienstleistung einmal als residuale Kategorie in Beschäftigungsstatistiken, „die all das umfasst, was nicht unter Landwirtschaft, Bergbau, Bau, öffentliche Versorgungsunternehmen oder Industrie fällt“ (Castells 2001: 234) und zum anderen í unter dem Terminus der Tertiarisierung í als „natürliche“ Entwicklungslinie von westlichen Volkswirtschaften (vgl. Fourastié 1954). Geht Fourastié noch von den grundsätzlich unerschöpflichen Beschäftigungsmöglichkeiten des Dienstleistungssektors aus (vgl.

Hinzu treten Prozesse, die gekennzeichnet sind von gesellschaftlichen Kategorisierungsprozessen, die am Subjekt stattfinden und seine innere Konstitution ebenso betreffen wie seine äußere Erscheinung. Wie auch im Konzept der Subjektivierung von Arbeit werden Machtasymmetrien deutlich, die in den Prozessen quasi eingelagert sind und auch auf die Konstitution des Subjekts einen Einfluss haben. Die Geschlechtersoziologie allerdings macht deutlich, dass sich diese Prozesse nicht nur auf die Arbeitswirklichkeit beziehen, sondern als elementares Bindeglied zwischen jeglicher Form von „Wirklichkeit“ oder „Sphäre“ zu begreifen sind.

44). ). B. dem Erhalt der Arbeitskraft dienten und in der „Reproduktionssphäre“ verortet wurden: jene zwischen „Arbeit“ und „Leben“ (vgl. Voß/Weiß 2007). Damit werden weitere Grenzziehungen herausgefordert, wie die Grenze zwischen dem be15 Die Diskussion zum „unternehmerischen Selbst“ (vgl. Miller/Rose 1995, Opitz 2004, Bröckling 2007) wird an dieser Stelle nicht nachgezeichnet, da es sich in erster Linie um eine Auseinandersetzung innerhalb der Gouvernementalitätsstudien handelt und erst langsam in arbeits- und industriesoziologische Überlegungen Eingang findet (vgl.

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